Beste Geldanlage 2019

von Checkstore

Wer nicht zusehen will, wie sein Geld auf Sparbuch und Co. angesichts geringer Verzinsung an Wert verliert, muss bei seiner Geldanlage 2018 etwas mehr Risiko eingehen. Mit Indexfonds, Immobilien, Anleihen, Rohstoffen und anderen Anlagen gibt es viele unterschiedliche Möglichkeiten. Wichtigste Regel bleibt dabei: Nicht das gesamte Kapital auf eine Karte setzen.

Auf die Frage, mit welcher Geldanlage Privatanleger 2018 durchstarten können, gibt es keine einfache Antwort. Sicher ist nur, dass die Zinsen auf Sparbuch und Tagesgeld weiter gering sein werden. Selbst bei einer derzeit sehr niedrigen Inflation bedeuten die Mini-Zinsen, dass das Geld der Verbraucher an Wert kaum gewinnt, wenn sie weiter auf klassische Anlagen setzen. Steigt die Inflationsrate sogar über den Zinssatz, machen Anleger Verluste. Die hohe Sicherheit, die das Tagesgeld und Co. bieten, wird so teuer bezahlt. Die beste Geldanlage 2018 ist daher diejenige, die den persönlich optimalen Mix aus Risiko und Rendite darstellt.

Dem Bankenverband zufolge zählten deutsche Staatsanleihen mit fünfjähriger Laufzeit 2018 zu den besten Geldanlagen. Auch mit Gold und DAX-Aktien ließ sich einiges erwirtschaften. Aufgrund niedriger Zinsen waren Sparbücher und kurzfristige Festgeldkonten dagegen ein schlechte Entscheidung.

Beste Geldanlage 2018: Schritt an die Börse wagen?

Vor allem der Aktienmarkt könnte in diesem Jahr eine lukrative Anlagemöglichkeit darstellen. Aus Sicht von Stiftung Warentest ist dieser Schritt selbst für Laien so einfach wie nie. Am ehesten bieten sich sogenannte Indexfonds (EFTs) an, bei denen Anleger ihr Kapital nicht nur in eine, sondere mehrere Aktien investieren. Dadurch wird das Risiko gestreut, Verluste bei einem Kursabfall zu machen. Unerfahrene Börsenneulinge sollten ihr Geld ohnehin nicht nur in eine Aktie stecken. Zudem gilt es, bei sinkenden Kursen Ruhe zu bewahren. Wer einen langen Atem hat, sitzt solche Schwankungen besser aus als Fonds mit Verlusten abzustoßen.

Bei der Geldanlage 2018 auf Immobilien setzen?

Neben Aktienfonds stellen Immobilien eine gute Möglichkeit der Geldanlage 2017 dar. Auch hier gilt allerdings, nicht direkt zum erstbesten Angebot zu greifen, sondern gut abwägen, ob sich die Investition in Bezug auf Wohnlage und Kosten wirklich lohnt. Eine andere Möglichkeit besteht darin, eine selbst bewohnte Immobilie als Kapitalanlage oder Altersvorsorge zu nutzen. Während die geringen Zinsen auf das Sparbuch für Anleger nachteilig sind, erfreuen sich künftige Bauherren über günstige Konditionen bei der Baufinanzierung. Seit Monaten können sie sich billig Baugeld leihen und so ihren Traum vom Haus verwirklichen.

Geldanlage 2018 streuen und auf mehrere Anlagen setzen

Häufig wird bei der Geldanlage dazu geraten, einen geringen Anteil des Kapitals in Gold zu investieren. Denn dieses gilt als krisensicher. Inwiefern diese Entscheidung auch 2017 sinnvoll ist, bleibt allerdings abzuwarten. Im Zweifel empfiehlt es sich, die Kapitalanlage zusammen mit einem Experten abzustimmen, der sich mit allen Fallstricken auskennt. Doch auch dieser kann nicht in die Zukunft schauen. Wer 2016 beispielsweise auf Öl gesetzt hat, wurde zumindest zum Jahresende mit extrem sinkenden Preisen enttäuscht. Anleger sollten sich daher bewusst sein, dass es eine risikolose Geldanlage nicht gibt.